Fußbodenheizung

Terrazzoboden seit altersher besonders gut für Fußbodenheizungen

Wegen der einerseits guten Wärmespeicherung und der andererseits auch guten Wärmeleitung ist der Terrazzoboden seit altersher besonders gut für Fußbodenheizungen geeignet und bekannt.

Damit der Terrazzo mit Fußbodenheizung sich der jeweiligen Temperatur entsprechend frei verformen kann, muss er wie ein schwimmender Estrich verlegt werden. Dies geschieht auf Trittschall- und Wärmedämmstoffen, die durch Folie, Bitumen- oder Ölpapier geschützt sind.

Bei schwimmendem Estrich muss immer ein bewehrter, lastenverteilender Unterbeton eingebracht werden, der mindestens 5 cm (gemessen ab Oberkante Heizleitung) dick ist.

Die Verlegung der Heizleitungen erfolgt wie üblich in einem Unterbeton über den Dämmstoffen. Die Inbetriebnahme der Heizungsanlage soll langsam und nicht früher als vier Wochen nach dem Schleifen des Terrazzo-Fußbodens erfolgen. Wie aus den Abbildungen ersichtlich sind der Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Auch in historischen Räumen wie hier in einem Nebenraum eines Sommerpalais wurde Terrazzo in Kombination mit Fußbodenheizung der Vorzug gewährt.

Die Fussbodenheizung wird verlegt auf Trittschall- und Wärmedämmstoffen, die durch Folie, Bitumen- oder ölpapier geschützt sind.

Terrazzo in Kombination mit Fußbodenheizung. Ein Beispiel der Fussbodengestaltung.