Balkone und Terrassen

Balkon- oder Terrassensanierung nach den heutigen Regeln der Technik

Aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und der Fugenlosigkeit wurde Terrazzo häufig als Belag für Balkone und Terrassen verwendet.

Der gegenüber der Verwendung in Innenbereichen weitaus höheren Beanspruchung durch verschiedene Witterungs- und Temperatureinflüsse kann das zumeist spröde und ohne Dehnfugen eingebrachte Material auf Dauer nicht widerstehen. Es kommt zu Verwerfungen, typischen Rissbildern, Ablösungen und Schollenbildung. Rostende Trägerkonstruktionen, verstopfte oder fehlende egenwasserabführungen bzw. ungenügende oder falsche Gefälle sind ebenso ursächlich für diese Bauschäden.

So gilt es, vor jeder Balkon- oder Terrassensanierung alle Fehlerquellen zu ermitteln und fallspezifisch nach den heutigen Regeln der Technik alle Maßnahmen und Möglichkeiten auszuschöpfen. Den Belangen des Denkmalschutzes ist dabei ebenso Rechnung zu tragen. Ästhetik, denkmalschutzrechtliche Auflagen und technische Anforderungen sind in Einklang zu bringen.

Neue Materialien aus der Estrichindustrie kommen innovativ zum Einsatz und mindern das Schwindverhalten und die Rissneigung des Terrazzo ganz erheblich.

Untergrundkonstruktion einer Freiterrasse an einem Herrenhaus nach dem Entfernen des v öllig zerstörten Ortterrazzo-Belages.

Sanierte Stahlträger und frisch eingebrachter Unterbeton.
(Bild rechts)

Untergrundkonstruktion einer Freiterrasse, Ortterazzo-Belag war zerstört. Bild - Sanierte Stahltraeger und Unterbeton

Einbringen, Abziehen der Terrazzomischung in originaler Zusammensetzung innerhalb der Fondfläche und abgestellten Randfriesausbildung.

Nach dem Erhärten wird der Terrazzo mehrmals geschliffen und gespachtelt, die Korndichte zeugt von guter Verdichtung.
(Bild rechts)

Terrazzomischung wird eingebrachtBild - geschliffener und gespachtelter Terrazzo

Schutzbelag der fertigen Fläche während der weiteren Bauausführung.

Fertige Flaeche wird geschützt.

Vorzustand einer Balkonfläche einer Jugendstil-Villa vor der Grundinstandsetzung mit den typischen Schadensbildern.

Frühzeitig werden die Höhen und Gefälle für den späteren Terrazzovorsatz und Unterbeton festgelegt. Zwangspunkte wie Schwellen, Stufen und Wasserabläufe sind dabei zu berücksichtigen. (Bild rechts)

Balkonfläche einer Jugendstil-Villa vorher mit Schäden im BodenBild - Höhen und Gefälle für Terrazzovorsatz und Unterbeton beachten

Abdichtlage mittels Bitumenschweißbahn auf der Dämmung.

Fertiger Terrazzoboden beim überprüfen der Gefälle im noch unimprägnierten Zustand. (Bild rechts)

Fussboden abdichten und dämmenBild - Terrazzoboden noch nicht imprägniert

Neuer Terrazzo auf einer frei bewitterten Balkonfläche, einer herrschaftlichen Fabrikantenvilla.

Neuer Terrazzo auf Balkon.