Staatstheater Cottbus
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83 Figurenabgüsse aus hochfestem, unbewehrtem Spezialbeton

Im Jahre 1908 im spätsezessionistischen Stil errichtet, gilt als eines der schönsten Jugendstil-Theater Europas, 1986 erste misslungene Sanierungs- und Erneuerungsversuche mit bewehrtem Beton

Neue Forderung:

unbewehrt, hochfest, dichtes Gefüge, hohe Frost-Tausalz-Beständigkeit, edle und glatte möglichst porenfreie Oberflächen, warmer Farbton

Bild vom sanierten Staatstheater Cottbus.

Nachweislich erreichte Werte:

Druckfestigkeit > 100N/mm², Biegefestigkeit > 10N/mm², 19 vollplastische Abformungen der bauseits gestellten Gipsmodelle für die Herstellung von bis zu 7 Abgüssen, GFK-Einsatz für die Stützform, Versetzleistung ohne Gerüst, mit Kran und Hubbühne und Unterstützung eines Alpintechnikers

Umsetzung:

Erarbeitung der Betonrezeptur in Zusammenarbeit mit dem Zementlieferanten als hochfließfähiges selbstverdichtendes System, geringe Zugabe gelb-ockerfarbener Pigmente

Ausschnitt aus der Fertigung der Betonabgüsse der Fassadenfiguren für das Staatstheater Cottbus - hier die "Chimäre" unmittelbar nach der Entschalung. Großer Wert wurde auf die Passgenauigkeit der Formteile im Bereich der Teilungen gelegt, um Nacharbeiten und Spachtelungen zu umgehen.

Fassadenfiguren für das Staatstheater Cottbus - hier die Chimäre

Fertige Betonfiguren (hier der "Bachus") vor dem Transport zur Baustelle.

Betonfiguren der Bachus

Aufnahme von der eigens eingerichteten und bewachten Lagerstätte am Bauvorhaben vor bzw. während der Montage.

Betonfiguren auf bewachter Lagerstätte.

Entwicklung einer Spezialrezeptur als hochfließfähiges selbstverdichtendes System

Spezialrezeptur für Figuren